Startseite Tourenberichte Motorrad und Soziales Motorrad und Physik Fahrrad und Physik Das Kind im Manne Spaß dabei Waschbärbauch Links Alle Bernds on Tour Redaktion only
Tourenberichte:



Themen:
Gardasee 2016
    Anreise
    Unterkunft
    Tagestouren
    Rückreise
Alpen 2015
    Vorgeschichte
    Anreise
    Unterkunft
    Tunnel Parpaillon
    La Bonette
    Col de la Croix de Fer
    Col d'Izoard ...
    Lago Maggiore (Cannobio)
    Werneck
    Letzte Etappe
Mosel 2015
    Vorgeschichte
    Anreise
    Unterkunft
Enduro-Schnupper-Tag
Dolomiten 2014
    Die Vorgeschichte
    Die Anreise
    Tagestouren
Dolomiten 2013
    Anreise
    Unterkunft
    Warmup
    Bremsbelagsduft
    Gehetzt von einer toten Mücke
    Wie George Cloony
    Fahrplan SAD besorgen
    Für die Nachfahrer
Kur in Bad Frankenhausen
Harz 2005
    8. Sept. 2005
    9. Sept. 2005
    10. Sept. 2005
    11. Sept. 2005
Isle of Man
Schleswig-Holstein
    6. Mai 2005
    7. Mai 2005
Sternhagen 2005
    27. Mai 2005
    28. Mai 2005
    29. Mai 2005
Sternhagen 2004
    Uckermark Kurier
Schweden
Rügen 2004
    17. Sept. 2004
    18.Sept. 2004
    19. Sept. 2004
    Weitere Bilder
Rügen 2003
    20. Juni 2003
    21. Juni 2003
    22. Juni 2003


Allgemein:
Impressum
Mitteilung senden


Für die Nachfahrer

Diese Karte habe ich an einer Tankstelle auf der ersten Tour gekauft weil ich die andere vergessen hatte. Von da an war sie meine Lieblingskarte. Um die folgenden Seiten zu gestalten habe ich mir die Karte nochmal bestellt. Direkt bei Kompass für 5,99 incl. Porto. Prompte Lieferung auf Rechnung! Der Einband ist nun grün und auf der Rückseite ist eine Panoramakarte. (Produkt 356) http://www.kompass.at Diese Karte ist sehr detailiert, eignet sich wohl auch für Wanderer und "Experten", mein Favorit ist sie nicht geworden.


Nach oben

Ausgangspunkt: Campitello di Fassa
Route Richtung Süden auf der 48 bis Zur Abzweigung nach Vigo di Fassa. Stark befahrene Hauptstraße etwa 8 km, einige bestückte Radarkontrollkästen an Zebrastreifen.
Die 241 in Richtung Bozen führt dann auf den Karerpass (1745 m). Strecke für Wohnwagengespanne gesperrt, bis zu 10 % Steigung. Starsse in sehr gutem Zustand. Vorsicht SAD-Linienbusse mit leiser Hupe!
Nach ca. 8 km bin ich nach Norden in Richtung "Nigerpass" (1630 m) abgebogen.
Die kleine Straße in gutem Zustand gehört zur "Großen Dolomitenstraße" und bietet wunderschöne Ausblicke. Insbesondere auf Bozen.
Am Ende der Straße bin ich nach rechts in Richtung "Völs am Schlern" abgebogen und bis nach "Kastelruth" gefahren. Auf der Strecke ist dieses Foto entstanden.
In St. Ulrich bin ich auf die 242 in Richtung Wolkenstein gefahren. Die Straße ist stark befahren und führt über das "Sellajoch" (2214 m). Kurz vor dem Pass gibt es ein Stück (ca. 300 m) unbefestigte Starsse. Wenn das nicht frisch geschottert wurde ist es super zu befahren. Mit frischem Schotter ... hatte ich das "Vergnügen" nur mit dem Auto.
Auf der Auf- und Abfahrt bieten sich wunderschöne Aussichten und über 30 Spitzkehren auf dem Weg bis Canazei.




Passo di Rolle und Passo di San Pellegrino
Passo di Rolle und Passo di San Pellegrino

Ausgangspunkt: Campitello di Fassa
Route Richtung Süden auf der 48 bis Predazzo (23 km). In Predazzo bin ich dem ersten Schild mit dem Hinweis auf den „Passo di Rolle“ gefolgt. Über eine schmale Brücke gelangte ich in eine 30er Zone, vorbei an einem Wochenmarkt und einer Schule. Ich war etwas verunsichert, es fiel mir schwer zu glauben, dass die Verbindung zwischen der 48 und der 50 durch ein solches Wohngebiet geleitet wird. Es ist aber so. Nach etwa 2,5 km gelangt man dann auf die sehr gut ausgebaute 50 in Richtung Osten gen Pass. Die Straße läd zu Beginn zum Wedeln ein, steigt nur leicht an, schwingt in großen Bögen dem „Lago di Paneveggio“ entgegen. Der See liegt ganz klar an der rechten Seite, einige Meter unterhalb der Straße. Ich hatte immer wieder das Bedürfnis den See zu betrachten, doch Vorsicht, am Ende des Sees ist ein Parkplatz. Dieser reicht für die vielen Wanderer, die hier ihre Tour starten, nicht immer aus. Die „Park- und Straßenquerungskultur“ der Touristen bedarf äußerster Achtsamkeit. Nach dem letzten Parkplatz auf der rechten Seite beginnt die kurvenreiche Auffahrt zum Genießen. Die Kurven sind sehr abwechslungsreich und die Ausblicke traumhaft. Die Passhöhe liegt auf 1984 m und führt über einen breiten Sattel mit wenig Bäumen die die Sicht auf die Berge „Cima die Bureloni“, „Cima Vezzana“ und „Cimone della Pala“ erlauben.
Ab dem Scheitelpunkt hat es leider heftig geregnet. Ich habe die ersten Kehren in Richtung Tal nicht wirklich genossen. Mir schien es so, als ob es länger nicht geregnet hatte. Das Wasser schäumte leicht. Ich habe mich eher hinter meine Scheibe verkrochen und bin nicht wirklich vorausschauend oder mit Weitsicht gefahren. In San Martino di Castrozza hatte ich das Gefühl von einer Umleitung in die Nächte geführt zu werden. Ich schloss auf immer mehr Autos auf. Als ich den Ort endlich verließ fuhren etwa 20 Autos vor mir. Bei den Straßenverhältnissen habe ich mich nicht getraut zu überholen. Die Karavane hat auch keinen Platz zum Einscheren freigelassen. Die Tour nach Tonadico zog sich wie Kaugummi. Ein Motorradfahrer mit niederländischem Kennzeichen und Sozia ist auch hinter mir geblieben, er hat ebenso resigniert wie ich.
In Tonadico bin ich in Richtung Ágordo auf die 347 abgebogen. Kaum war ich auf dieser Straße, da riss die Wolkendecke auf, die Sonne wärmte mich wieder richtig auf, und der Belag der den Spaß ermöglicht trocknete im nu ab. Diese ca. 27 km habe ich von Herzen genossen. Es gab kaum Geschwindigkeitsbegrenzungen, das Fahren am eigenen Limit war legal, die Kurvenradien schienen von Kurve zu Kurve kleiner zu werden, die ganze Strecke ist als landschaftlich schön gekennzeichnet und das meiner Meinung nach zu Recht. Die Pässe „Passo di Cereda“ (1361 m) und “Forcella Aurine“ (1299) nimmt man auf der für Wohnwagengespanne gesperrten strecke so mit und freut sich über die Streckenabschnitte mit 15 % Steigung und bis zu 22 % Gefälle.
In Agordo bin ich dann nach Norden auf die 203 abgebogen. Ich wollte über den „Passo Pordoi“ zurück. Leider zog wieder Regen auf. Ich bin dann spontan in Cencenighe in Richtung Falcade abgebogen und gelangte im Trockenen nach Falcade und dort auf die 346 die über den „Passo di San Pellegrino“ (1918 m) nach Moona führt. Die Auffahrt zum Pass mit Steigungen von 18 % konnte ich noch im Trockenen genießen. Eine sehr gut ausgebaute Straße führte durch schöne Waldgebiete in abwechslungsreichen Kurven auf die Passhöhe. Die Abfahrt (im Regen) ähnelt eher einer Schussfahrt mit 14 % Gefälle über mehrere km durch Waldgebiete. Ab Moona bin ich dann auf der 48 wieder nach Campitello gefahren. Der Hotelmanager verriet mir den Code für das Zahlenschloss zum Skiraum. Dort konnte ich meine Motorradsachen zum Trocknen aufhängen. An dieser Stelle noch einmal herzlich Dank dafür.


Nach oben