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8. Sept. 2005

Donnerstag 08.09.2005

Wie abgesprochen kamen die „Stader“ um 8:30 Uhr in Horneburg an. Ich wartete auf der Mauer zum Kellereingang in der Sonne sitzend auf sie. Mein Motorrad war fertig gepackt und voll getankt. Alles war bereit für die Abfahrt. Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite. Die Sonne lachte vom Himmel und vertrieb langsam die Nachtkühle. Nach einer kurzen Begrüßung und der obligatorischen Zigarettenpause für unsere „Paffer“, besprachen wir kurz die Reihenfolge in der wir fahren wollten. Die Motorradjacken wurden angezogen, die Helme aufgesetzt und die Handschuhe angezogen und schon ging es los. Die Reihe sah folgendermaßen aus. Vorne wie immer Scout Bernd E., dann folgten Bernd P., Jürgen A., Norbert F.-S. und zuletzt, auch wie immer, Willi E. Wir bogen auf die Bundesstraße 73 in Richtung Buxtehude ab. Kurze Zeit später ging es dann über Postmoor, Bliedersdorf, Apensen nach Beckdorf. Von Beckdorf fuhren wir weiter über Sauensiek, Sittensen nach Scheeßel. Am Kreisverkehr verließen wir Scheeßel und an der Sandbahn vorbei ging es weiter über kleinere Ortschaften nach Neuenkirchen. Hier folgten wir der Straße nach Bomlitz und weiter zum Autohof nach Schwarmstedt, wo wir unseren ersten Zwischenstopp einlegten. Auf der Terrasse bei strahlendem Sonnenschein nahmen wir ein zweites Frühstück ein. Diese Pause stärkte uns für die folgende Strecke. Hatten wir bis dahin gut ausgebaute Bundes- oder Landstraßen befahren, so nahmen wir jetzt ein Stück Autobahn unter die Räder. Vom Autohof bikten wir zur Autobahnauffahrt Schwarmstedt und bogen in Richtung Hannover auf die A 7. Schon bald grüßte die erste Autobahnbaustelle. Doch da wenig Verkehr herrschte, ging es trotzdem zügig voran. Wir wollten die Autobahn am Dreieck Salzgitter verlassen. Aber zuerst wurde unsere Geduld auf die Probe gestellt, denn wir kamen in einen Stau. Im Schritttempo ging es langsam weiter. Nach einiger Zeit kamen wir an der Ausfahrt an und über Landstraßen ging es weiter. Der nächste Streckenabschnitt ging über Baddeckenstedt, Klein Heere, Groß Heere, Sehnde und Lutter am Barenberge nach Langelsheim. Diese Strecke führte uns an abgeernteten Kornfeldern vorbei. Die Bauern ernteten gerade die verschiedenen Feldfrüchte. Überall duftete es nach den unterschiedlichsten Feldaromen. Hier ging der Duft der frisch geernteten Kartoffeln in die Nase. Dort roch es nach der Ernte von Getreide. Es war ein Genuss für die Nase. Mit diesen Eindrücken kamen wir dem Harz immer näher. Hinter Langelsheim ging es in den Harz. Wir fuhren durch das Innerstetal am dortigen Stausee vorbei. Rechts lag der Stausee in einem satten Blau und auf der anderen Seite leuchtete das tiefe Grün der Tannen auf den Bergen. Doch es wurde für das Bikerherz noch schöner, denn hinter Lautenthal gab es viele schöne Kurven Richtung Wildemann. Die Straße war in einem sehr guten Zustand und gut ausgebaut. Darum war es eine Freude mit den Maschinen um die Kurven zu driften. Bald war Wildemann erreicht und wir bogen dort zur Waldgaststätte „Spiegelthaler Zechenhaus“ ab. Erst geht es durch eine Siedlung und dann auf einer schmalen Asphaltstraße durch den Wald. Wir stellten unsere Motorräder vor dem Nebengebäude ab und begaben uns in den Biergarten.



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Erholsame Pause in einem Biergarten 



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Hier genossen wir die Ruhe, die Sonne und die kühlen Getränke. Ganz besonders lecker war für mich die Rote Grütze mit Sahne und dem Vanilleeis. Das Ganze war mit gerösteten Mandelspalten bestreut. Es schmeckte einfach himmlisch. Nach dieser erholsamen Rast wollten wir weiter über Wildemann nach Clausthal-Zellerfeld. Von dort ging es über Osterode am Harz nach Herzberg am Harz. Der Weg führte parallel zur Bundesstraße 243. In Herzberg bogen wir Richtung Sieber ab. In der Ortschaft gab es eine Vollsperrung, da hier die Ortsdurchfahrt neu ausgebaut wurde. Doch mit den Motorrädern war das auch kein Problem. Über den losen Untergrund ging es einfach weiter durch die Baustelle. Als Dritter konnte ich die Fahrstrecke nur erahnen, weil der Staub von den ersten beiden Maschinen mir die Sicht nahm. Doch ohne weiteres erledigten wir diese kurze „Querfeldeinfahrt“ und fuhren weiter nach Braunlage. In Braunlage befuhren wir die steilste Strecke unserer Tour mit 18 % Steigung. Hier heißt es die rechte Hand nicht vom Gashahn zu nehmen und rechtzeitig in einen niedrigen Gang zu schalten. Dieses Stück war schon beeindruckend für mich. Oben angekommen hielten wir bei einem Sportartikelgeschäft. Dort wollte Bernd E. noch mit dem Besitzer einiges abklären. Bernd hatte dort nämlich im Winterurlaub die Skischuhe von seiner Frau zum Verkauf dagelassen und wollte nun sehen, ob das Geschäft schon gelaufen war. Wir anderen nutzten die Zeit zu einer Ruhe- bzw. Zigarettenpause. Dann bestiegen wir unsere Maschinen und fuhren auf die Harz-Hochstraße. Weiter ging es nach Sorge ( das „Elend“, die gleichnamige Ortschaft ) ließen wir links liegen. So erreichten wir bald unseren Urlaubsort Tanne. In Tanne bogen wir zu unserem Hotel „Zum Brockenbäcker“ ab und erreichten wohlbehalten unser Ziel.


 

Blick aus dem Hotelfenster



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Wir bezogen unsere Zimmer und verabredeten uns noch eine kleine Tour zu fahren. Es war noch früh am Tag und außerdem warteten wir noch auf unseren Freund Volker K., der den ersten Teil der Tour nicht mitmachen konnte. Er hatte noch einen dringenden Termin auf seiner Arbeitsstelle, den sich nicht verschieben ließ. Volker wollte später zu uns stoßen. Wir anderen Biker fuhren noch eine kurze Tour. Von Tanne fuhren wir über Königshütte, Rothehütte, Elbingerode und Nöschenrode nach Wernigerode. Hier herrschte zäher Feierabendverkehr, der noch durch eine Baustelle verstärkt wurde. Wir verließen Wernigerode in Richtung Drei Annen Hohne und fuhren über Elend, Hohegeiß, Benneckenstein und Trautenstein nach Tanne zurück. Am Hotel „Zum Brockenbäcker“ angekommen setzten wir uns auf die Terrasse und tranken erst einmal ein paar Feierabendbierchen. Dann machten wir uns frisch und trafen uns wieder auf der Terrasse zum Menü. Später traf dann unser letztes Mitglied Volker K. ein. Somit waren wir vollständig und konnten voller Vorfreude auf den nächsten Tag anstoßen.



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