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17.9.2004

A N R E I S E T A G 

Wider Erwarten pünktlich trafen alle Biker um 9 Uhr in Horneburg ein. Es war herrliches Wetter, die Sonne schien und keine Regenwolke trübte den Himmel. Nach der Begrüßung und einer Zigarettenpause machten wir uns auf den Weg Richtung Osten. Bernd E., wie immer unser Scout, fuhr an erster Stelle. Norbert hatte sich gewünscht, hinter mir zu fahren. Also nahm ich die zweite Position ein, gefolgt von Norbert auf seiner Trans Alp. Auf Position Vier machte sich Volker auf den Weg. Das Schlusslicht bildete wie immer Willi, mit seiner V-Strom. Die erste und die letzte Position sind eigentlich immer gesetzt, egal wo unsere Ausfahrten auch immer hin gehen.
Langsam fuhren wir durch Horneburg. So eine Motorradkolonne sieht man nicht alle Tage bei uns im Ort. Deshalb drehte sich der Eine und Andere zu uns um. Wir bogen kurz auf die B73 ab (Deutschlands unfallträchtigste Bundesstraße), um sie gleich darauf wieder zu verlassen. Wir ließen die Ortschaften Nottensdorf, Grundoldendorf, Apensen, Nindorf, Goldbeck, Rahmstorf und Moisburg hinter uns. Über Grauen und Eversen fuhren wir in den Rosengarten Richtung Hittfeld. Diese Straße geht durch ein schönes Waldgebiet. Von vielen Hamburgern wird es als Naherholungsgebiet genutzt. Hier duftete es herrlich nach Tannenwald und harzigen Tannenzapfen.
Zügig ging es voran und bald war Hittfeld erreicht. Von hier führte uns Scout Bernd E. über Maschen zur Autobahn Richtung Lüneburg. Es herrschte wenig Verkehr. So kamen wir ohne Probleme nach Lüneburg. Von dort aus fuhren wir weiter durch Adendorf nach Lauenburg, wo wir die Elbe überquerten. Zwischendurch roch es immer wieder nach der Kartoffelernte. Diesen Duft verliert man nie mehr aus dem Gedächtnis, wenn er einmal aufgenommen ist. Bei diesem Duft kamen mir immer wieder einige Kindheitserinnerungen in den Sinn.
Die Fahrt ging weiter über Büchen und Ratzeburg nach Ziethen. Dort angekommen, wurde in der Bäckerei von Allwöhrden eine Frühstückspause eingelegt. Nach dem Genuss von frischen belegten Brötchen und leckerem Kaffee, setzten wir die Reise fort. Kurz vor der Autobahn legten wir noch einen Tankstop in Schönberg ein. Bevor wir die Reise fortsetzten, entfernte ich noch einmal die vielen toten Insekten vom Helmvisier, die dort ihr Leben gelassen hatten. Auf der Autobahn fuhren wir bis zum Abzweig Wismar. Dann ging es am Salzhaff vorbei nach Rerik. Oberhalb des Salzhaffs legten wir noch einen Zwischenstop ein.



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Pause am Salzhaff 



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Zum Beweis - Volker war dabei 



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Cooler Typ - oder? 



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Blick auf das Salzhaff 



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Das Mittagessen sollte in Rerik im Restaurant „Steilküste“ stattfinden, wie bei unserem letzten Rügentrip. Doch gerade als wir ankamen, wurde das Restaurant geschlossen. Also hatten wir diesmal kein Glück. Ohne Pause setzten wir unsere Fahrt über Heiligendamm und Bad Doberan fort. Nun befanden wir uns auf der Ostseeautobahn. Nach wenigen Kilometern kamen wir in einen Stau. Die Autofahrer hatten eine breite Rettungsgasse gebildet. Wir nutzten diese Gasse aus und fuhren langsam zwischen den stehenden Autos bis an den Stauanfang.



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Am Stauanfang 



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Dort standen ein Mercedes CLK und ein Audi Coupe demoliert auf dem Grünstreifen rechts neben dem Standstreifen. Nach den Reifenspuren zu urteilen, war der CLK von der rechten Spur über die Überholspur in die Mittelleitplanke gerutscht. Dort hatte er mehrere Pfosten der Leitplanke zerstört. Anschließend war er dann nach rechts über beide Fahrstreifen geschleudert, um im Seitenstreifen liegen zu bleiben. Was mit dem Audi passiert ist, war nicht nachvollziehbar. Wir mussten noch einige Zeit warten, bis die Vollsperrung aufgehoben wurde. Die Feuerwehr war gerade dabei die Fahrstreifen zu reinigen. Nach dem die Polizeibeamten die Autobahn wieder frei gaben, setzten wir unsere Fahrt bis zum Ende der Autobahn fort. Danach ging es weiter Richtung Stralsund. In Richtenberg legten wir eine Kaffeepause im dortigen Eiscafe ein. Wir genossen die Speisen und Getränke bei strahlendem Sonnenschein im Garten. Der Kuchen und der frisch gekochte Kaffee, haben mir sehr gut geschmeckt. Die Pause hatte uns gut getan. Erholt ging die Tour weiter. An der nächsten Tankstelle wurde noch ein Tankstop eingelegt. Ich war gerade von der Tankstelle aus in Richtung Stralsund abgebogen, als mir große Warntafeln ins Auge sprangen. Auf den Schildern wurde vor einem Unfallschwerpunkt gewarnt. Innerlich fragte ich mich gerade, was auf so einer schön ausgebauten Allee gefährlich sein sollte, als Bernd E. abbremste und seine Warnlichtanlage einschaltete. Ich machte es ihm nach. An einer Einmündung hielten wir erst einmal an. Von dort sah ich den Grund für den Stopp. Ein Ford Fiesta stand rechts neben der Fahrbahn an der Böschung. Beide Insassen waren gerade ausgestiegen. Auf der rechten Fahrspur stand ein weiteres Auto, dessen rechtsseitige Türen eingedrückt waren. Wie sich herausstellte, war der Fahrer dieses Wagens auf die Hauptstraße abgebogen ohne auf den vorfahrtberechtigten Verkehr zu achten. Der Unfall wäre sicherlich nicht so glimpflich abgelaufen, wenn der Fahrer des Ford Fiestas nicht so gut reagiert hätte. Bernd E. und Norbert befreiten noch die Beifahrerin aus dem Wagen des Unfallverursachers. Da alle Türen verklemmt waren, mussten Bernd E. und Norbert ihre ganze Kraft aufwenden, um die Beifahrertür zu öffnen. Nach dieser Befreiungsaktion wurde unsere Hilfe nicht mehr benötigt. Also setzten wir unsere Reise fort. Stralsund war schnell erreicht. Über den Rügendamm fuhren wir über Samtens, Bergen und Lietzow nach Sagard. In Sagard bogen wir Richtung Glowe ab. Glowe liegt auf der Schaabe zwischen dem Tromper Wiek und dem Großen Jasmunder Bodden. Dort angekommen, gingen wir an den Strand. Es war absolut windstill. Die Sonne schien immer noch warm, obwohl schon ein Hauch des Herbstes zu spüren war. Das Wasser der Ostsee lag spiegelglatt vor uns. Auf einer Wellenbrechanlage aus Pfählen sonnte sich eine Möwe.



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Pause am Strand von Glowe 



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Still ruht der See 



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