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18.9.2004

R Ü G E N T A G 

Am Morgen trafen wir uns wieder an „unserem“ Tisch zum gemütlichen Frühstück. Dabei ließen wir uns richtig Zeit und genossen das reichliche Frühstücksbüfett mit allen seinen Köstlichkeiten.



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Frühstück auf der Veranda 



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Frühstücksbuffet im großen Restaurant 



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Anschließend fuhren wir nach Bergen zum Bahnhof, um unseren Freund Bernd P. abzuholen. Er war mit dem Zug nach gekommen, da er am Freitag noch einen wichtigen Termin bei der IHK Stade wahrnehmen musste. Fast pünktlich kamen wir in Bergen an. Bernd P. wartete schon fünf Minuten auf uns und wir begrüßten ihn mit lautem Hallo. Bernds Gepäck übernahm Willi.



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Abholen von Bernd 



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Wie abgesprochen wurde Bernd P. der Sozius von Bernd E. So fuhren die Beiden zusammen auf der BMW R 1200 GS. Von Bergen aus setzten wir die Fahrt nach Prora fort. Wir hatten beschlossen uns das dortige Technikmuseum anzusehen. Der Weg führte durch schöne alte kurvenreiche Alleen. In Prora ließen wir noch einmal den gigantischen Bau der Urlaubsanlage auf uns wirken. Dieses Hotelprojekt stammt aus der Nazizeit und wurde niemals fertiggestellt. Doch dann zog es uns zum Technikmuseum. Der Eingang des Museums ist schon etwas besonders. Ein ausrangierter Straßenbahnwagen dient als Kassenhäuschen. Die Mitteltür ist der Eingang und am Ende geht’s zum Museum. Die andere Hälfte des Straßenbahnwagens ist dem Personal vorbehalten. Aber auch für Rollstuhlfahrer und gehbehinderte Menschen ist gesorgt. Sie brauchen nicht durch den Wagen, sondern können außen durch ein separates Tor gelassen werden. Das Museum befindet sich in zwei älteren Panzerhallen, durch einen neuen Hallentrakt sind sie miteinander verbunden worden.



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Blick ins Technikmuseum 



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Die Ausstellung ist liebevoll eingerichtet. Es gibt viele wunderschöne alte Exponate.
Es beginnt mit uralten Autos, geht weiter über Mopeds hin zu alten LKWs, Traktoren, Feuerwehrautos und den unterschiedlichsten Lokomotiven. Wobei hier nur eine riesige russische Lokomotive erwähnt werden soll.



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Bernd und Volker vor einer russischen Lokomotive 



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Lanz Bulldog 



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An der Hallendecke hängt ein Segelflugzeug und es gibt einen russischen Abfangjäger, eine MIG 21. Dazu gesellt sich auch ein Feuerwehrleiterwagen, der früher von Pferden gezogen worden ist. Wer sich zum Besuch des Technikmuseums entschließt, sollte etwas Zeit mitbringen. Schließlich sollte man sich die Erklärungstafeln durchlesen. Auf denen die technischen Daten der einzelnen Fahrzeuge zu lesen sind. Wir wanderten durch die Hallen und bestaunten die alten Fahrzeuge. Einige kannte ich noch aus meiner Kindheit. Sie waren damals gerade modern. Nachdem wir die Ausstellung gesehen hatten, legten wir uns draußen noch etwas in die Sonne, um auszuspannen. Danach holten wir unsere Helme und die anderen Ausrüstungsgegenstände vom Kassierer ab. Er hatte uns angeboten alles bei ihm zu lassen, damit wir nicht soviel mit rumschleppen mussten. Nachdem unsere Maschinen wieder startklar waren, fuhren wir über schöne Straßen mit vielen Kurven nach Groß Zicker. In Groß Zicker bestehen die Fahrbahnen noch aus Kopfsteinpflaster. Also versuchten wir auf den geraden Randsteinen das Auf und Ab zu umfahren. Am Ende des Ortes gibt es ein Restaurant. Dort legten wir eine Mittags- bzw. Kaffeepause ein, so wie jeder es wollte. Dabei genossen wir das schöne Wetter im Gartenteil des Restaurants. Von hier konnten wir unsere Blicke weit in die Umgebung schweifen lassen.



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Mittag in Groß Zicker 



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Blick von Klein Zicker nach Groß Zicker 



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Nach dem Verzehr der Speisen und Getränke, zog es uns nach Klein Zicker. Direkt an der Ostsee, am Ende von Klein Zicker, ließen wir die Motorräder stehen und bestiegen eine Anhöhe. Hier stand zu DDR Zeiten ein Horchposten der damaligen russischen Besatzungstruppen. Inzwischen ist aber alles entfernt worden. Der Schrott, der von der abziehenden russischen Armee liegen gelassen worden war, ist schon beseitigt worden. Vom höchsten Punkt dieses Hügels hatten wir einen freien Blick auf die Ostsee und nach Groß Zicker hinüber. Nach diesem kleinen Fußmarsch, machten wir uns wieder auf den Weg zurück nach Lohme. Kurz hinter Klein Zicker hielten wir noch einmal an. Bernd E., Volker und ich wollten beim dortigen FKK-Strand noch ins Wasser springen. Es kostete mich, wie immer, wieder Überwindung in die kühlen Fluten zu springen. Doch so bald ich erst einmal im Wasser bin, dauert es auch seine Zeit, bis ich wieder an Land komme. Dieser Badespaß endete auch und über Saßnitz ging es zurück nach Lohme. Ab 20 Uhr hatten wir einen Tisch bestellt. Das Menü war ausgesprochen lecker. Später fiel ich müde aber glücklich ins Bett.



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Die Drei in der Ostsee 



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