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Uckermark Kurier

Impressionen vom 17. christlichen Motorradtreffen im Rüstheim Sternhagen
Von Claudia Marsal, Redaktionsmitglied des Uckermark Kurier.

Sittlichkeit wird hier groß geschrieben
Buserell: Kein herkömmliches Bikertreffen



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Der Sittlichkeit wegen kämen sie immer wieder nach Sternhagen zurück, schmunzelt Biker Bernd Ehlert und steigt von seiner dicken BMW ab. „Ja, hier läuft alles in geordneten Bahnen", setzt sein Kumpel Jürgen Augustin hinzu. Und obwohl die Charakterisierung von dem 50-jährigen Stadtangestellten aus Horneburg nicht ganz ernst gemeint ist, scheint doch eine Menge Wahres dran zu sein. Denn wen der Uckermark Kurier am Wochenende beim 17. christlichen Motorradtreffen auch interviewte alle legten Wert auf die Feststellung, dass diese Zusammenkunft etwas ganz Besonderes sei. Qualitativ viel höher angesiedelt „als die Bikertreffen, von denen man sonst so hört, also Saufen und Raufen“, pflichtet Anke Buserell bei. Sie muss es wissen, schließlich hält die junge Mutter aus Schönermark seit 1999 die organisatorischen Fäden in der Hand. Ihr Credo: „Hier soll keiner kommen, nur um sich zu betrinken oder Stunk zu machen. Es gibt deshalb keinen hochprozentigen Alkohol, auch keine Strip- Shows, wie viele vielleicht denken. Kinder dürfen ausdrücklich mitgebracht werden. Und wir bemühen uns sehr, dass Teilnehmern viel geboten wird. Rundfahrten mit Programm, Klasse-Konzerte und jede Menge Gelegenheit für Gespräche“, zählt sie auf.

Freundschaften werden geknüpft

Von letzterem wird viel Gebrauch gemacht, wie die über die Jahre entstandenen Freundschaften beweisen. „Das ist wie eine große Familie hier“. Versichert Bernd Passarge, im „wirklichen Leben“ Geologe. „Ja“, nickt Heinz Hettich, dessen ungewöhnliche Mütze schon die Sticker von 14 Sternhagen-Treffen zieren.



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Ich möchte keinen missen“, schmunzelt der lustige Typ aus Jessen, um dessen Maschine sich am Nachmittag viele Bekannte scharen. Da ist Thomas Zobel aus Schwedt, der Neuigkeiten hat, auch Lutz Pahlke und Günter Zobel aus Zehdenick warten schon auf einen Schwatz mit dem lustigen Sachsen. „Hier ist es immer lustig“, versichert Holger Lübke aus Storkow und verweist auf das Konzert mit „Strafsache Dr. Schlüter“ am Abend.
„Man freut sich das ganze Jahr auf diesen Termin“, sagt Wilhelm Erich. Der 40-jährige Maler ist das „Kücken“ einer Truppe aus Stade, die jedes Mal 415 Kilometer inkauf nimmt, um dabeizusein. Noch eine Ecke weiter weg wohnt Techniker Jens Gildenstern. Doch auch der 39-jährige scheut die Strecke von Neuenkirchen in der Lüneburger Heide nicht: „Sternhagen ist ein Erlebnis.“ Das kann Klaus Lübke bestätigen. Der Röddeliner wohnt zwar nicht ganz so weit weg, aber mit seiner Behinderung fühlt sich der Rollstuhlfahrer nicht überall gleich gut aufgehoben. Hier in Sternhagen wisse er viele Bekannte um sich, die dem überraschend selbstständigen Trike-Fahrer helfend zur Seite stehen. Nach einem Arbeitsunfall im Jahre 1992 sei er lange „ganz unten“ gewesen. „Motorradfahren hat mir Lebensqualität zurückgegeben“. Uwe Woditschka weiß, was gemeint ist. Der Suzuki-Vertragshändler aus Schwedt macht Zweirad-Träume wahr und kennt die Sehnsüchte vieler Männer ( und Frauen ). „Da geht es um Spaß und Freude in der Gruppe, deshalb unterstütze ich seit Jahren dieses Treffen hier. Das kommt meinen Vorstellungen nahe“. Viel Lob, über das sich Anke Buserell natürlich freut, es aber gleich an die Helfer weitergibt: „Wenn nicht jeder mit anpacken würde, wäre das Ganze nicht zu verwirklichen“. Der schönste Lohn indes sei, wenn wieder ein Treffen mit jeder Menge Spaß, aber ohne Zwischenfälle zu Ende gehe, „denn diesen Anspruch haben wir uns auf die Fahnen geschrieben.“



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