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27. Mai 2005

Anreisetag

Um 8:30 Uhr sollte es von Horneburg aus losgehen. Doch es wurde etwas später, denn einzelne Teilnehmer trudelten erst etwas später ein. Nach dem alle „Biker“ in Horneburg eingetroffen waren, stellte sich dann heraus, dass es zuerst zum Motshop nach Neu Wulmstorf gehen solle. Dort wollten die Jungs noch Klamotten tauschen. Um 8:52 Uhr konnte dann endlich die Tour beginnen, da jetzt geklärt war, dass es über Neu Wulmstorf geht. Über die Bundesstraße 73 ging es also los nach Buxtehude. Kurz vor der Abfahrt nach Moisburg teilte mir unser Scout Bernd E. mit, dass er noch zum Mediamarkt fahren wolle. Wir anderen fuhren derweil weiter nach Neu Wulmstorf. Dort angekommen, mussten wir an einer Ampel halten. Hier erkundigte ich mich bei Bernd P. ob er wisse, wo der Motshop ist. Er verneinte, und sagte mir, ich solle vorfahren. Mir war nämlich die zögerliche Fahrweise von Bernd P. aufgefallen. Am Shop angekommen mussten wir dann feststellen, dass das Geschäft erst um 10:00 Uhr öffnet.



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Warten in Neu Wulmstorf 



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Leicht „angefressen“ wegen der ganzen Verzögerungen, machte ich den Vorschlag bis zur letzten Kreuzung zurück zu fahren, um dort auf Bernd E. zu warten. So könnte er dann dort auf uns stoßen und wir könnten unsere Fahrt von dieser Stelle aus schneller weiter fortsetzen. Dieser Vorschlag wurde in die Tat umgesetzt. So konnte die Fahrt bald weiter gehen. Über Wulmstorf und Elsdorf ging es in den Rosengarten. Hier führt die Straße durch einen schönen Wald. In Hittfeld angekommen, bogen wir Richtung Maschen ab. Dort fuhren wir auf die Autobahn Richtung Lüneburg. Zügig ging die Fahrt weiter bis zur Abfahrt nach Adendorf. Hier verließen wir die Autobahn und fuhren Richtung Lauenburg bis nach Adendorf.



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Gemütlicher Klönschnack in Adendorf 



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Dort warteten wir auf Thomas, der aus Bleckede kommend zu uns stoßen sollte. Kurze Zeit später traf er ein. Nach der Begrüßung nahmen wir ein zweites Frühstück ein. Während der Pause stellte unser Scout fest, dass er die „Schwarze Sau“ (Vodka mit Türkisch Pfeffer) vergessen hatte. Also wollte er im Spar Markt nach Wodka und Türkisch Pfeffer suchen. Kurze Zeit später erschien er mit einer Flasche fertiger „Schwarzer Sau“. Zufälliger Weise gab es ein dänisches Mixgetränk, dass aber einen anderen Namen trug. Die Flasche wurde verstaut und wir setzten unsere Fahrt über Lauenburg und Boizenburg nach Ludwigslust fort. Hier fuhren wir auf die Bundesautobahn 24 Richtung Berlin. An der Abfahrt Parchim verließen wir die Autobahn. Auf der Fahrt nach Parchim kam es für mich zur ersten unschönen Aktion. In der Gruppe wurde überholt, obwohl es anders besprochen war. Dieses Gruppengebot gilt bei uns seit langem, um das Risiko eines Unfalls so klein wie möglich zu halten. An der Tankstelle in Parchim wurde das Problem gleich geklärt. Nach dem die Maschinen getankt und die Fahrer ihre Pause hatten, setzten wir die Tour bei schönem Wetter weiter fort. Es ging von Parchim aus nach Mirow am See. Hier legten wir im Restaurant „Seeterrassen“ unsere Mittagspause ein. Doch bis zu dieser Pause, hatten wir noch eine Schrecksekunde zu überstehen. Beim Wenden vor dem Restaurant, hatte Bernd P. einen „Umfaller“. Die Straße war mit losem Sand verunreinigt und durch diesen Umstand rutschte Bernd die Maschine weg. Der Motor der XJ 600 heulte kurz auf und die Maschine lag auf der Seite. Nach dem Aufstellen der Maschine, wurde zuerst der Schaden begutachtet. Es gab nur leichte Kratzer und der linke vordere Blinker war verbogen. Willi E. richtete den Blinker und es war nichts mehr zu sehen. Nun konnten wir bei bestem Wetter endlich unsere Pause auf der Terrasse bei leckerem Essen und gekühlten Getränken genießen. Gestärkt nach dieser Ruhepause, setzten wir unsere Fahrt fort. Über Neustrelitz und Feldberg ging es weiter nach Prenzlau. Bei der Anmeldung zum Motorradtreffen, wurden wir als die „Salatschneider“ aus Stade wieder erkannt und freundlich begrüßt. Danach begaben wir uns auf unseren angestammten Zeltplatz und bauten hier unsere Zelte auf. Dabei wurde ebenfalls wie jedes Mal „Richtfest“ gefeiert ( d.h. wenn die Außenhaut der Zelte errichtet ist, dann gibt es das erste gemeinsame Bier). Abends, bei Lifemusik und Bratwurst im Brötchen, ließen wir den Tag langsam ausklingen.



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Gillo und Bernd bei der Arbeit 



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Recht früh begab ich mich ins Bett, um am Samstag wieder fit zu sein. Im Schlafsack liegend ließ ich die Tour noch einmal in meinen Gedanken an mir vorbei ziehen. Unsere Fahrt fand bei wunderschönem Wetter satt. Wir fuhren an duftenden Rapsfeldern entlang, die gelb in der Sonne leuchteten. Es ging durch schöne Waldstrecken, die stark nach Kiefern rochen. Schön aussehende Kastanienbäume, die in voller Blüte standen, säumten ebenfalls die Straßen. Dieser Anblick wirkt jedes Jahr wieder wunderschön auf mich. Sie sehen immer wie riesige Weihnachtsbäume aus, die mit Tausenden von Kerzen geschmückt sind. Das Einzige, was mir nicht so gut gefiel war, dass es nicht nur einmal zum Überholen in der Gruppe kam. Doch es war ja alles gut gegangen und mit diesem Gedanken schlief ich bald ein.

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